Sternsinger

Erhebt eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte

Die Aktion Dreikönigssingen 2025 steht unter dem Motto: „Erhebt eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte“. Das Motto möchte den Sternsinger/innen vermitteln, wie wichtig die Kinderrechte sind und das jedes Kind ein Recht auf diese hat. Denn nicht überall auf der Welt können Kinder zur Schule gehen, sondern müssen arbeiten. Viele Kinder sind auf der Flucht oder haben nicht genug Essen. Die Aktion soll Kinder und Jugendliche ermutigen sich für die Umsetzung dieser Rechte für alle Kinder weltweit einzusetzen.
Die Sternsinger“ sind die weltweit größte Kinder-Solidaritätsaktion des Kindermissionswerks. In diesem Jahr stand der respektvolle Umgang mit Menschen und Natur im Vordergrund. Insgesamt konnten 26 Ministrantinnen und Ministranten von Rattelsdorf dabei sein. Das freut uns besonders!
„Die Sterne stehen schlecht, und trotz des schlechten Wetters habt ihr euch heute auf dem Weg gemacht“, so Pfarrer Philipp Janek bei seiner Begrüßung. In leuchtend roten, grünen und goldenen Umhängen zogen sie alle gemeinsam zur Kirche, um Gottesdienst zu feiern und den Segen für ihren wichtigen Auftrag zu erhalten. Die Sternsinger übernahmen die Lesung, die Fürbitten und natürlich das Ministrieren.
Herr Pfarrer Philipp Janek verstand es mit seiner ermutigenden Art, den Gottesdienst mit sieben Bildern zu gestalten. Ausführlich informierte er anhand dieser Bilder, wofür die diesjährige Aktion de Sternsinger steht: „Wer bekommt an seinem Geburtstag schon Gold, Weihrauch und Myrre geschenkt“? Die wenigsten von uns. Aber wir haben einen guten Start, damit man sich entwickeln kann, damit man lernen kann, was raus kommt und worauf man aufbauen kann. Jedes Kind in der Krippe hat bei uns gute Voraussetzungen. Mit der diesjährigen Aktion der Sternsinger wird deutlich gemacht, was die Voraussetzung für eine gute Grundlage zum Leben ist, und darum bitten wir. Jedes Kind soll gute Voraussetzungen haben und Recht auf ein sicheres Zuhause, weltweit. Alle Kinder haben Recht auf Heimat, auf ihr zu Hause, auf ihr Bett, wo sie schlafen können. Jedes Kind hat ein Recht auf Leben und Gesundheit. Zurzeit sterben täglich 22.000 Kinder auf der Welt. Die Familien haben kein Geld für medizinische Behandlung oder Medikamente. Es fehlt an Medizin und Ärzte. Jedes Kind sollte Recht auf Gleichheit und Recht auf gesunde Ernährung, Obst und Gemüse haben, damit man einfach gut wachsen kann. Genug Ernährung hat, egal wo man lebt, egal in welchem Land und welche Sprache man spricht. Jedes Kind hat Recht auf Bildung. Sie haben es nicht so gut, dass sie zur Schule gehen können. Erst wenn man vernünftig gelernt hat, kann man auch vorankommen. Das können 10 % der Kinder auf der Welt nicht. Noch ein wichtiger Punkt: Kinder haben ein Recht auf Schutz und leiden unter Kinderarbeit. Sie werden ausgebeutet. Und als letztes: Kinder haben ein Recht auf Spiel und Erholung. Es muss nicht die ganze Zeit arbeiten, sei es um Geld zu verdienen oder Hausarbeit zu verrichten. Sie sollen auch Zeit haben, sich auszutauschen, ja auch um miteinander zu spielen.
Sie haben am Beginn einen Stern erhalten, mit dem sie sich nun entscheiden könne, worauf es ihnen ankommt, was für sie wichtig ist und wofür sie ihr Geld den Sternsinger geben. Sie können deshalb mit ihren Stern dazu abstimmen. Deshalb bitte ich sie alle, ihren Stern zu dem Bild zu legen, was ihnen am wichtigsten erscheint.
Organist des Gottesdienstes war Altbürgermeister und Ehrenbürger von Rattelsdorf, Gerhard Jäger.
Am Ende segnete Pfarrer Janek dann noch Kreide, Weihrauch und Myrre. „Wegen des Wetters verzichten wir heute auf einen Auszug“ und deshalb bat Pfarrer Philipp Janek die Ministranten nach vorne auf den Stufen vom Hauptaltar für ein Gruppenfoto zu kommen. Den Erwachsenen bat Janek, die Sternsinger gut aufzunehmen und für ihren Einsatz den erhofften Obolus zu geben.







