Papst Franziskus ein demütiges Oberhaupt für Reformen mit Blick auf die Schwachen


Mit Bestürzung nimmt der Vorstand des Diözesanrats die Nachricht vom Tod von Papst Franziskus auf.
Erst im vergangenen Jahr gab es Begegnungen mit dem Papst in Rom bei der Romwallfahrt der Minis oder bei der Übergabe des Palliums an Erzbischof Herwig Gössl.
In Gedenken an Papst Franziskus werden Erinnerungen an Gottesdienste, die man auf dem Petersplatz oder im Petersdom erleben durfte, wach.
Uns erfüllt eine große Dankbarkeit für das, was er uns vorgelebt hat wie die Nähe zu den Mitmenschen, auch immer wieder zu Armen, Kranken und Gefangenen; Dankbarkeit für die Reformen und Prozesse, die er angestoßen hat und nun nicht mehr vollenden konnte; Dankbarkeit für die klaren Worte, die er zu politischen Problemen – zuletzt in seiner Osterbotschaft – gefunden hat.
Mit seinem Pontifikat hat Papst Franziskus ein Zeichen gesetzt und die Kirche verändert – für manche nicht weit genug, für manche zu weit. Welche Entwicklung die Kirche nehmen wird, können wir nicht voraussagen. Als Vertreterinnen und Vertreter der Verbände und Kirchengemeinden sind wir bereit, die Kirche der Zukunft mitzugestalten. Dabei vertrauen wir darauf, dass Christus die Kirche begleitet, so wie er einst die Jünger auf dem Weg nach Emmaus begleitet hat.

