Zum Inhalt springen

Hoffnungsweg

Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Datum:
Veröffentlicht: 29.4.25
Von:
Stefan Zellmann

In den Frühling und in das Leben hinausgehen

Im Fokus standen Begegnungen mit anderen, in der Natur und vor allem in Gottes Zusage.
Hoffnungsweg

Hoffnungsweg durch Rattelsdorf 

Zu einem Hoffnungsweg am 1. Mai - den Tag an dem wir traditionell in den Frühling und das Leben hinausgehen, hatten sich Rattelsdorfer im Jahr der Hoffnung auf dem Weg gemacht. Im Fokus standen Begegnungen mit anderen, in der Natur und vor allem in Gottes Zusage.

Die 1. Station war die Pfarrkirche Sankt Peter und Paul. Die Kirche ist ein Ort der Sammlung und der Stille, der Begegnung mit Gott. Wenn wir Hoffnung verlieren, ist es gut, hierher zurückzukehren - an den Ort, der uns sagt: Du bist gehalten.

Die 2. Station war die Marienstatue am Marktplatz - Hoffnung durch Vertrauen. Maria, die Mutter Jesu ist Sinnbild für Vertrauen. Sie weiß nicht, wohin der Weg führt, aber sie sagt ja. Hoffnung ist oft kein Gefühl, sondern eine Entscheidung. Wir stehen hier mitten im Ort - dort, wo das Leben pulsiert. Hoffnung geschieht nicht nur im stillen, sondern auch im Alltag, in Beziehungen, in Gesellschaft.

3. Station: Friedhof - Hoffnung über den Tod hinaus. Der Friedhof ist ein Ort des Schmerzes - aber auch der Hoffnung. Als Christinnen und Christen glauben wir, dass der Tod nicht das Ende ist. Hier erinnern wir uns an unsere Verstorbenen - und daran, dass Hoffnung tiefer reicht als jedes Leid.

4. Station: das Käppele - Ort der Hoffnung und des Ausblicks. Dieser Ort hat für viele Menschen aus Rattelsdorf und Umgebung eine tiefe, persönliche Bedeutung. Hierher kommt man nicht aus Zufall. Hierher kommt man, wenn das Herz schwer ist. Wenn man nicht mehr weiterweiß. Wenn man schweigen will und doch so viel zu sagen hat. Viele haben an diesem Ort eine Kerze angezündet - in einem stillen Gebet, einer Bitte, einem Dank, manchmal auch in tiefer Klage. Das Käppele ist wie ein Zuhause für das, was in der Seele keinen Platz mehr findet. Und genau deshalb ist es auch ein Ort der Hoffnung. Und über all dem wacht Maria - Die Gottesmutter.

An jeder Station war genügend Zeit um Nachzudenken und in sich zu besinnen. Zwischen allen Stationen wurden Gebete gesprochen und gesungen. Begleitet wurde der Gesang auf der Gitarre von Susanne Stößel. Geleitet wurde dieser Hoffnungsweg von Pastoralreferentin Anna Schreiber. Sie bedankte sich bei allen, die diesen Hoffnungswerg mit gelaufen, gebetet und gesungen haben. Zudem bedankte sie sich bei allen Mitwirkenden und auch bei den beiden Ministranten.

Hier am Käppele endete unser Weg - aber Hoffnung endet nie. Wir alle sind berufen, Hoffnungsträger/innen zu sein - nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere. Nach dem Segen und dem Schlusslied lud PR Anna Schreiber und der Pfarrgemeinderat zum Frühschoppen am Käppela ein.

Am Vortag stellte die Freiwillige Feuerwehr am Feuerwehrhaus den Maibaum auf. Hierzu begleiteten die Itzgrunder Musikanten den festlich geschmückten Maibaum. Zudem haben viele Helfer/innen und die Jugendfeuerwehr den Zug zum Feuerwehrhaus begleitet. Dort warteten bereits zahlreiche Zuschauer auf den Maibaum. Mit Muskelkraft stellten die Feuerwehrmänner den Baum auf und die Blasmusik umrahmte diesen Brauch. Dieser Anlass wurde auch von vielen Gästen genutzt, um für die an Leukämie erkrankte Julia Betz aus der Nachbargemeinde Zapfendorf eine Stammzellenspende abzugeben. Bei günstige Witterung mit sommerlichen Temperaturen wurde bis in die Nacht hinein gefeiert.

Text und Bilder: Manfred Jungkunz

Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf
Hoffnungsweg durch Rattelsdorf